KI-Hype oder echtes Handwerk? Thomas Hutter im Talk bei Oliver Gassner

Die Schere zwischen Machern und jenen, die das Thema KI lieber aussitzen, öffnet sich gerade gnadenlos. Im Podcast #how2ai mit Oliver Gassner spreche ich Klartext darüber, warum Warten eine verdammt schlechte Strategie ist und wie wir bei AIghty20 Elevate radikale Effizienz in die Praxis umsetzen. Spoiler: Ein schlechter Prozess bleibt auch mit KI schlichtweg ein digitalisierter Scheissprozess.

Mann steht in einem modernen Büro vor einer Glaswand mit einer digitalen Geschäftsarchitektur-Modellprojektion, im Hintergrund beleuchtete Stadt bei Nacht.
23.06.2026

Die Schere zwischen Unternehmen, die KI progressiv adaptieren, und denen, die das Thema aussitzen wollen, geht gerade gnadenlos auseinander. Wer jetzt stehenbleibt, verschafft sich mittelfristig massive Nachteile. Genau über diese Dynamik und die Realität hinter dem aktuellen KI-Hype hat AIghty20 Elevate-Gründer Thomas Hutter im Podcast #how2ai mit Oliver Gassner gesprochen.

Im Zentrum des Gesprächs stand die Philosophie von AIghty20 Elevate und die Frage, wie radikale Effizienz in der Praxis aussieht. Thomas Hutter verdeutlichte das am eigenen Setup: Mit einem Kernteam von nur drei Personen bewältigt das Unternehmen heute dank des gezielten Einsatzes virtueller Agenten und smarter Automatisierung ein Workload-Volumen, für das früher eine 10-köpfige Agenturbelegschaft nötig gewesen wäre.

Ein tieferer Einblick galt dem hauseigenen Member Hub. Die Plattform bietet registrierten Nutzern kostenfreien Zugriff auf über 1000 praxiserprobte Prompt-Vorlagen, eine umfangreiche Use-Case-Library sowie betriebswirtschaftliche ROI- und API-Preisrechner. Das Ziel: Unternehmen das handwerkliche Rüstzeug zu geben, um echte Effizienzgewinne zu erzielen, statt in theoretischen Konzepten steckenzubleiben.

Die Key-Takeaways aus dem Talk:
  • Kontext ist alles: Ein sauber strukturierter Prompt mit klarem Kontext und definierter Rolle schlägt oberflächliche Eingaben um Längen und spart zeitintensive Iterationsschleifen.
  • Keine Digitalisierung von Fehlern: Ein schlechter Prozess bleibt auch mit KI-Einsatz ein digitalisierter Scheissprozess. Erst muss die Struktur stimmen, dann folgt die Automatisierung.
  • Abhängigkeiten im Blick behalten: Die kurzfristige Sperrung von Modellen wie Anthropics "Fable" für ausländische Nutzer zeigt, wie riskant die blinde Abhängigkeit von US-Infrastrukturen für produktive Unternehmensprozesse sein kann. Souveräne, DSGVO-konforme Alternativen gewinnen daher massiv an Bedeutung.
  • Gegen die Vermenschlichung: KI-Systeme sind hochentwickelte statistische Textwerkzeuge. Sie zu anthropomorphisieren – oder gar wertvolle Energie für Höflichkeitsfloskeln im Prompt zu verschwenden – geht am eigentlichen Zweck vorbei.

Das vollständige, knapp einstündige Gespräch liefert konkrete Einblicke in den Agenturalltag und die strategische Ausrichtung moderner KI-Beratung.

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